LWB begrüßt neue UNICEF-Direktorin

4 Feb. 2022
Catherine Russell, die neue UNICEF-Exekutivdirektorin. Foto: McIlwaine/UNICEF

Catherine Russell, die neue UNICEF-Exekutivdirektorin. Foto: McIlwaine/UNICEF

LWB drängt auf „stärkere Zusammenarbeit bei unserem gemeinsamen Auftrag“

GENF, Schweiz (LWI) – Der Lutherische Weltbund (LWB) begrüßt die Ernennung Catherine Russells zur neuen UNICEF-Exekutivdirektorin, die ihr Amt am 1. Februar antrat. LWB-Generalsekretärin Anne Burghardt weist auf die über fünf Jahrzehnte lang bestehende Zusammenarbeit zwischen dem LWB und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen hin und sagt, dass der LWB „eine stärkere Zusammenarbeit bei unserem gemeinsamen Auftrag begrüßen“ würde.

In einem Brief an Russell schreibt Burghardt, dass sie sich auf eine Gelegenheit zu einem Treffen freue, um die weitere Zusammenarbeit zu besprechen. Seit seiner Gründung im Jahr 1947 folge der LWB der „Verpflichtung, hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Rechte der Kinder und der sie betreuenden Personen.“

Seit 1965 ist der LWB ein verlässlicher Kooperationspartner von UNICEF und half, sektorenübergreifende Projekte in den Bereichen Ausbildung, Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene, Ernährung und Gesundheit, Katastrophenrisikominimierung, Menschenrechte, Stärkung von Gemeinschaften und frühkindliche Entwicklung durchzuführen. In den letzten Jahren arbeiteten die beiden Organisationen in 13 Ländern in Afrika, Südamerika und Asien eng zusammen und legten dabei den Schwerpunkt auf Kinderschutz, Bildung und Existenzgrundlagen.

Vor ihrer Ernennung arbeitete Russell als Assistentin des US-Präsidenten und Direktorin des White House Office of Presidential Personnel. Zuvor war sie von 2013 bis 2017 als Sonderbotschafterin für globale Frauenfragen im US-Außenministerium tätig und war die federführend bei der bahnbrechenden „U.S. Global Strategy to Empower Adolescent Girls“.

Als sie ihr neues Amt antrat, stellte sie fest, dass „Millionen von Kindern weltweit noch immer unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und anderer Krisen leiden.“ UNICEF, sagte sie, führe den Aufruf an, ihre Rechte und ihre Zukunft zu schützen, und sie fährt fort: „Ich freue mich auf die vor uns liegende Arbeit.“