Lutherischer Weltbund

Lutherische Welt-Information

07.03.2002

LWB-Präsident Krause besucht Mitgliedskirchen in Kanada und den USA

Vorbereitung der Zehnten LWB-Vollversammlung und Folgen der Terroranschläge vom 11. September sind Schwerpunkte der Gespräche

Genf, 7. März 2002 (LWI)
- Der Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB), Bischof i.R. Dr. h.c. Christian Krause, reist am 9. März zu einem zweiwöchigen Besuch der LWB-Mitgliedskirchen nach Kanada und in die USA. Einer der Schwerpunkte seiner Gespräche werde die Vorbereitung der Zehnten LWB-Vollversammlung im Juli 2003 im kanadischen Winnipeg sein, betonte der ehemalige braunschweigische Landesbischof gegenüber der Lutherischen Welt-Information (LWI). Ein weiteres Thema seien die Folgen der Terroranschläge auf Einrichtungen in den USA am 11. September 2001 sowie die Rolle der Kirchen.

In Vancouver, Kanada, nimmt Krause an der Bischofskonferenz der nordamerikanischen lutherischen BischöfInnen teil, im Anschluss besucht er die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kanada (ELKIK) mit Sitz in Winnipeg. Geplant sind ein Besuch des Kongresszentrums in Winnipeg, Veranstaltungsort der Vollversammlung, sowie Gespräche mit VertreterInnen des Lokalen Vorbereitungsausschusses. LWB-Präsident Krause wird auch mit RepräsentantInnen der Stadtverwaltung von Winnipeg zusammentreffen.

Der ELKIK, seit 1986 Mitgliedskirche des LWB, gehören über 191.000 Mitglieder an. Seit Oktober letzten Jahres ist Bischof Raymond Schultz Nationalbischof der ELKIK.

Für die Notwendigkeit eines neuen und verstärkten amerikanisch-europäischen Dialogs will sich Krause während seines Besuches der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELKA) aussprechen. Mitte März trifft er mit MitarbeiterInnen der Kirchenleitung der ELKA in Chicago zusammen, so auch mit Bischof Mark Hanson, seit Anfang November Leitender Bischof der rund 5,15 Millionen LutheranerInnen in den USA.

Im April wird LWB-Präsident Krause lutherische Kirchen in Indonesien, Australien und Papua-Neuguinea besuchen. Geplant sind auch Gespräche mit VertreterInnen der indonesischen Regierung über die Situation der christlichen Minderheit. (270 Wörter)


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