Lutherischer Weltbund

LWB-Regionen - Afrika

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Afrika

© Lohnes/epd-Bild

Die kulturelle Sicht des gesamten Lebens als Gemeinschaft und Familie stärkt die Gemeinschaft der lutherischen Kirchen in Afrika, die verschiedene Ausprägungen hat.

Zu nennen sind hier die 1955 eingerichtete Gesamtafrikanische lutherische Konferenz sowie die in jüngerer Zeit entstandenen drei subregionalen Strukturen Lutherische Gemeinschaft in Zentral- und Ostafrika (Lutheran Communion in Central and Eastern Africa, LUCCEA), Lutherische Gemeinschaft in Westafrika (Lutheran Communion in Western Africa, LUCWA) sowie Lutherische Gemeinschaft im südlichen Afrika (Lutheran Communion in Southern Africa, LUCSA).

Diese subregionalen Strukturen bieten den Kirchen Foren, die gegenseitigen Beziehungen zu vertiefen sowie auf gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und wechselseitige Vernetzung hinzuarbeiten. Die Mitgliedskirchen sind bereit, aufeinander zu hören und voneinander zu lernen, um so ihr Verständnis von Leben, Glauben, Mission und kirchlichem Dienst zu schärfen. Im Rahmen solcher regionalen und subregionalen Ausprägungen wird auch die ökumenische Verständigung mit anderen christlichen Konfessionen gefördert, z. B. durch die Mitarbeit im Gesamtafrikanischen Kirchenrat.

Im Jahr 2002 verpflichteten sich VertreterInnen der lutherischen Kirchen in Afrika zur Einrichtung eines Lutherischen Rates in Afrika. Mit einem solchen Rat möchte die lutherische Gemeinschaft zur ökumenischen Bewegung in Afrika beitragen, die Einheit der ChristInnen fördern, in Konfliktsituationen vermitteln, die Kommunikation verbessern und in gemeinsamen Anliegen konzertiert handeln.

Vor der lutherischen Gemeinschaft in Afrika liegt eine verheissungsvolle Zukunft.