Mitgliederzahl der zum LWB gehörenden Kirchen steigt auf über 68,3 Millionen
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Afrika: Starker Mitgliederzuwachs bei lutherischen Kirchen – rund zwei Millionen neue Mitglieder
Die lutherischen Kirchen in Afrika konnten im vergangenen Jahr einen starken Anstieg der Mitgliederzahlen um knapp zwei Millionen verzeichnen. Die Zahl der Mitglieder der zum Lutherischen Weltbund (LWB) gehörenden Kirchen ist damit im vergangenen Jahr um 1.640.700 auf mehr als 68,3 Millionen (68.322.299) angestiegen. Lutherische Kirchen in Asien registrierten ebenfalls einen Anstieg der Mitgliederzahlen, während die lutherischen Kirchen der anderen Regionen erneut leichte Verluste hinnehmen mussten.
Laut den neuesten statistischen Angaben des LWB verzeichneten die 140 LWB-Mitgliedskirchen sowie die zehn vom LWB anerkannten Gemeinden und der vom LWB anerkannte Kirchenrat in 78 Ländern im Jahr 2007 einen Zuwachs von 2,5 Prozent. Im Jahr 2006 hatten die zum LWB gehörenden Kirchen weltweit rund 66,7 Millionen Mitglieder, 2005 waren es 66,2 Millionen.
Die Zahl der Mitglieder aller lutherischer Kirchen weltweit hat im vergangenen Jahr um 1.623.024 auf rund 71,8 Millionen (71.823.423) zugenommen. Dies bedeutet einen Zuwachs von 2,3 Prozent. Im Jahr 2006 hatten die lutherischen Kirchen weltweit 70,2 Millionen Mitglieder, 2005 waren es 69,8 Millionen. Die Zahl der LutheranerInnen, die nicht zu einer LWB-Mitgliedskirche gehören, ist um 17.676 auf 3.501.124 zurückgegangen, ein Verlust von 0,5 Prozent.
Hier finden Sie die vollständige LWI-Nachricht.
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Zusammenfassung
der LWB-Statistik 2007 im PDF-Format bzw.
die detaillierte
LWB-Statistik
der lutherischen Kirchen weltweit für das
Jahr 2007. (Dieser Link erfordert Adobe
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Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an das
LWB-Büro für Kommunikationsdienste in Genf.
Tel: +041/22-791 6352
Fax: +041/22-791 6630
E-Mail: dmg@lutheranworld.org
FEATURE: Einen Neuanfang wagen - Lutherische Bischöfe in Kenia: Ungerechtigkeiten beim Namen nennen
![]() Kinder, die aus Mathare fliehen mussten, erhalten Unterstützung durch die Kenianische Evangelisch-Lutherische Kirche. © CWS/KELK/ACT International/G. Arende |
Auf dem Höhepunkt der Gewalt, die Kenia nach den Wahlen im Dezember 2007 erfasste, wurde Christine Musyoki, Mutter von sechs Kindern, aus ihrem Haus in Kibera, einem Vorort der Hauptstadt Nairobi, vertrieben. Mehrere Tage lang suchte die Gemüsehändlerin, wie Tausende anderer Binnenvertriebener in Kenia, Zuflucht im Jamhuri Park der Stadt, wo humanitäre Organisationen Nothilfe durch das Kenianische Rote Kreuz leisteten.
Musyoki, die mittlerweile wieder nach Kibera zurückgekehrt ist, erinnert sich: „Sie [wütende Massen] stürmten in unser Haus und verlangten, dass wir sofort gehen sollten. Ich habe versucht, mit ihnen zu verhandeln, doch sie drohten, mich und meine Kinder umzubringen. Sie warfen mir vor, ich hätte bei den Wahlen nicht für sie gestimmt. Ich musste gehen und alles zurückgelassen. Sie haben mein ganzes Haus geplündert.“
Jetzt stellt sich Musyoki die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Recht der WählerInnen und dem Leiden, das sie erfahren musste. „Meine Kinder haben jetzt sehr wenig zu essen, und ich muss nun von Ort zu Ort ziehen. Sogar in den Kirchen muss ich nachfragen, um Nahrung aufzutreiben. Ich kann Kibera nicht verlassen. Hier habe ich mein ganzes Leben verbracht.“
![]() Ein Mob von fast 50 jungen Männern steckte die lutherische Kirche „Springs of Life“ in Kibera, einem Vorort von Nairobi, in Brand. Jetzt stehen nur noch die Grundmauern. © LWB/F. Nzwili |
Verbrannte Kirchen
Die Zerstörung ist eklatant im weitläufigen Kibera, das als das grösste Slumgebiet der Stadt gilt. Etwa eine Million Menschen leben dort. Die lutherische Kirche „Springs of Life“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kenia (ELKK) war eine der Kirchen in der Gegend, die in Brand gesteckt wurden. Es stehen nur noch die Grundmauern, wie auch die vom angrenzenden Krankenhaus, das erst vor drei Monaten renoviert wurde, um kostenlose medizinische Versorgung für Gemeindemitglieder zu leisten.
Hier finden Sie das vollständige LWI-Feature.





