Lutherischer Weltbund

Peru

Peru

1971 wurde mit Hilfe des Lutherischen Weltbundes (LWB) die Abteilung für Gemeinwesenentwicklung der Evangelischen Kirche in Peru zur Unterstützung von Erdbebenopfern eingerichtet. 1983 wurde DIACONIA gegründet und trat als offizielle nationale kirchliche Nichtregierungs-Organisation (NGO) an die Stelle dieser Abteilung. Die Organisation schloss im gleichen Jahr einen Partnerschaftsvertrag für Zusammenarbeit und Koordination mit dem LWB. 1997 übernahm DIACONIA die volle Verantwortung für Personal, Beschaffung von Geldmitteln, bilaterale und multilaterale Beziehungen etc. Als "assoziiertes Programm" will DIACONIA auch nach 2002 die engen Bindungen zum LWB aufrechterhalten.

   




Ein Zentrum des Familienspeisungsprogramms im Rahmen der Nothilfe (Peru)

 



Kind aus den peruanischen Bergen

 

Entsprechend ihrem anfänglichen Engagement übernahm DIACONIA ein zunehmend auf Entwicklung gerichtetes Konzept und spezialisierte sich dabei auf Landentwicklungsprogramme in einigen der ärmsten Andenregionen in den Departements Ancash, Huancavelica, Huánuco und Cajamarca. In der kommenden Phase von 2002-2006 wird das "Sustainable Rural Development Project" (Projekt für nachhaltige ländliche Entwicklung) auf den Erfahrungen aufbauen, die in der engen Zusammenarbeit mit den bäuerlichen Gemeinschaften gewonnen wurden.

 

Ziel des Programms ist die Verbesserung der Lebensqualität der bäuerlichen Bevölkerung in vier ausgewählten Arbeitsgebieten. Die Arbeit umfasst die Unterstützung von Gemeinwesenorganisationen, Schutz von Umwelt und natürlichen Ressourcen durch Verwaltung von Wassereinzugsgebieten und Mikroreservoirs, die Erhöhung des Familieneinkommens durch Steigerung von Produktivität und Absatz, die Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit, die Förderung einer ausgewogenen Ernährung und die Mitgestaltung der bäuerlichen Bevölkerung auf allen Ebenen der Entscheidungsfindung.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Programmreferentin Elsa Moreno oder ihrer Assistentin Regula Dominguez.