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Länderprogramme, Regionalprogramme und assoziierte Programme der Abteilung für Weltdienst
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Dieser Flüchtling vom Volk der Twa („Pygmäen“) kommt aus Burundi und hat in einem mehrheitlich von Hutus bewohnten Flüchtlingslager in Westtansania Zuflucht gefunden. © LWB/AWD-Tansania |
Die AWD ist mit zwei regionalen Programmen, 23 Länderprogrammen sowie acht assoziierten Programmen und Nothilfeprojekten, an denen 50 internationale MitarbeiterInnen und BeraterInnen sowie 5.000 lokale MitarbeiterInnen mitwirken, in 36 Ländern aktiv. Diese Programme bieten der AWD die grundlegende Struktur um humanitäre Hilfe leisten und Entwicklungsstrategien umsetzen zu können.
Alle AWD-Länderprogramme wurden auf Einladung lokaler (kirchlicher oder staatlicher) PartnerInnen als Reaktion auf akute Notsituationen – Naturkatastrophen, von Menschen verursachte Katastrophen oder bewaffnete Konflikte – eingerichtet. Häufig hat die AWD nach Bewältigung der ursprünglichen Krisensituation die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung fortgesetzt, wobei die Entwicklungsarbeit schwerpunktmässig die Aspekte Nachhaltigkeit, Anwaltschaft, Befähigung zur Selbstbestimmung, Kapazitätsaufbau, Risikomanagement und Katastrophenbereitschaft berücksichtigt. Die Länderprogramme arbeiten (in den meisten Fällen) mit LWB-Mitgliedskirchen und anderen Institutionen vor Ort zusammen.
Die AWD-Genf ist für das Gesamtmanagement und die Koordination der Programme verantwortlich und sorgt dafür, dass die Programme in das Gesamtspektrum der AWD-Arbeit integriert sind. Jedes Programm steht unter Leitung eines/einer internationalen Mitarbeiters/Mitarbeiterin (der/dem AussenstellenvertreterIn) und bei der AWD-Genf sind alle Programme jeweils einem/einer MitarbeiterIn zugeordnet, der/die den direkten Kontakt hält.
Regionalprogramme
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Sajedah Hemo (links) arbeitet in einer vom LWB eingerichteten und über ACT finanzierten mobilen Krankenstation. © LWB/AWD/ACT-Jerusalem/P. Jeffrey |
In manchen Fällen erstreckt sich eine Notsituation wie auch die folgende langfristige Entwicklungsarbeit auf mehrere Staaten. In anderen Fällen, insbesondere dort, wo langjährige Flüchtlingsarbeit geleistet wurde, ist eine enge Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinaus entstanden. Um wirksame und nachhaltige regionale Entwicklungssysteme zu fördern und breite Partnerschaften zu stärken, werden so in manchen Subregionen die Programmaktivitäten der AWD länderübergreifend koordiniert.
Gegenwärtig gibt es die folgenden Regionalprogramme der AWD:
- Mittelamerika: El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua
- Jerusalem
Länderprogramme
Gegenwärtigen gibt es die folgenden Länderprogramme der AWD:
- Äthiopien
- Angola
- Burundi
- Djibouti
- Demokratische Republik Kongo
- Eritrea
- Indonesien
- Kambodscha
- Haiti
- Kenia
- Kolumbien
- Mauretanien
- Mosambik
- Myanmar
- Nepal
- Sambia
- Sudan
- Tschad
- Uganda
Assoziierte Programme
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Es gibt Meerschweinchen mit Kartoffeln - ein typisches Gericht in Manchaya, Palca, Huancavelica (Peru). © LWB/Diaconia Peru/L. Hokkanen |
Ist im jeweiligen lokalen Umfeld die nötige Kapazität und Selbstbestimmung hergestellt, wird das Programm in lokale Leitungsstrukturen überführt. Bei assoziierten Programmen legt ein Kooperationsabkommen fest, welche Funktionen und Verpflichtungen die örtliche Trägerorganisation, die AWD und andere Partner haben sowie welche Erwartungen jeweils bestehen. Die Systeme und Grundsätze der AWD – z. B. Finanz- und Programmplanung, Monitoring, Evaluierung – gelten wie im Abkommen vorgesehen.
Gegenwärtig gibt es folgende mit der AWD assoziierten Programme:
- Bangladesch
- Indien
- Malawi
- Peru
- Simbabwe
- Südafrika
- Swasiland
- Tansania
Nothilfe
In Gebieten, wo die AWD strategisch präsent ist, wird Nothilfe im Rahmen der bestehenden nationalen und regionalen Strukturen geleistet. Je nach Ausmass der Krise ist zusätzliche internationale Unterstützung möglich. Die AWD stützt sich bei der Nothilfearbeit auf ihr Netzwerk aus Regional-, Länder- und assoziierten Programmen sowie den LWB-Mitgliedskirchen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Rudelmar Bueno de Faria, Programmreferent
Francesca Traglia, Programmassistentin








