Länderprogramme, Regionalprogramme und assoziierte Programme der Abteilung für Weltdienst
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Dieser Flüchtling vom Volk der Twa („Pygmäen“) kommt aus Burundi und hat in einem mehrheitlich von Hutus bewohnten Flüchtlingslager in Westtansania Zuflucht gefunden. © LWB/AWD-Tansania |
Die AWD ist mit vier regionalen Programmen, 20 Länderprogrammen sowie sieben assoziierten Programmen und Nothilfeprojekten, an denen 50 internationale MitarbeiterInnen und BeraterInnen sowie 5.000 lokale MitarbeiterInnen mitwirken, in 36 Ländern aktiv. Diese Programme bieten der AWD die grundlegende Struktur um humanitäre Hilfe leisten und Entwicklungsstrategien umsetzen zu können.
Alle AWD-Länderprogramme entstanden, auf Einladung lokaler (kirchlicher oder staatlicher) PartnerInnen, als Reaktion auf akute Notsituationen – Naturkatastrophen, von Menschen verursachte Katastrophen oder bewaffnete Konflikte. Häufig hat die AWD nach Bewältigung der ursprünglichen Krisensituation die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung fortgesetzt, wobei die Entwicklungsarbeit schwerpunktmässig die Aspekte Nachhaltigkeit, Anwaltschaft, Befähigung zur Selbstbestimmung, Kapazitätsaufbau, Risikomanagement und Katastrophenbereitschaft berücksichtigt. Die Länderprogramme arbeiten in Partnerschaft mit den LWB-Mitgliedskirchen (dies gilt in den meisten Fällen) und anderen Institutionen vor Ort.
Die AWD Genf ist für das Gesamtmanagement und die Koordination der Programme verantwortlich und sorgt dafür, dass die Programme in das Gesamtspektrum der AWD-Arbeit integriert sind. Jedes Programm steht unter Leitung eines/einer internationalen Mitarbeiters/Mitarbeiterin (der/dem AussenstellenvertreterIn) und bei der AWD Genf sind alle Programme jeweils einem/einer MitarbeiterIn zugeordnet, der/die den direkten Kontakt hält.
Regionalprogramme
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Sajedah Hemo (links) arbeitet in einer vom LWB eingerichteten und über ACT finanzierten mobilen Krankenstation. © LWB/AWD/ACT-Jerusalem/P. Jeffrey |
In manchen Fällen erstreckt sich eine Notsituation wie auch die folgende langfristige Entwicklungsarbeit auf mehrere Staaten. In anderen Fällen, insbesondere dort, wo langjährige Flüchtlingsarbeit geleistet wird, ist eine enge Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinaus entstanden. Demgemäss werden in manchen Subregionen die Programmaktivitäten der AWD länderübergreifend koordiniert, um wirksame und nachhaltige regionale Entwicklungssysteme zu fördern und breite Partnerschaften zu stärken.
Gegenwärtig sind die folgenden Regionalprogramme der AWD aktiv:
- Balkan: Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien und Vojvodina (Serbien und Montenegro)
- Mittelamerika: El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Kolumbien
- Jerusalem
- Westafrika: Liberia, Sierra Leone und Guinea
Länderprogramme
Gegenwärtigen sind die folgenden Länderprogramme der AWD aktiv:
- Äthiopien
- Angola
- Eritrea
- Indien
- Kambodscha
- Karibik/Haiti
- Kenia/Sudan
- Mauretanien
- Mosambik
- Nepal
- Ruanda/DR Kongo
- Sambia
- Uganda/Sudan
Assoziierte Programme
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Es gibt Meerschweinchen mit Kartoffeln - ein typisches Gericht in Manchaya, Palca, Huancavelica (Peru). © LWB/Diaconia Peru/L. Hokkanen |
Ist im jeweiligen lokalen Umfeld die nötige Kapazität und Selbstbestimmung hergestellt, wird das Programm in lokale Leitungsstrukturen überführt. Bei assoziierten Programmen legt ein Kooperationsabkommen fest, welche Funktionen und Verpflichtungen die örtliche Trägerorganisation, die AWD und andere Partner haben sowie welche Erwartungen jeweils bestehen. Die Systeme und Grundsätze der AWD – z. B. Finanz- und Programmplanung, Monitoring, Evaluierung – gelten soweit im Übereinkommen vorgesehen.
Gegenwärtig sind die folgenden mit der AWD assoziierten Programme aktiv:
Nothilfe
In Gebieten, wo die AWD strategisch präsent ist, wird Nothilfe im Rahmen der bestehenden nationalen und regionalen Strukturen geleistet. Je nach Ausmass der Krise ist zusätzliche internationale Unterstützung möglich. Die AWD stützt sich bei der Nothilfearbeit auf ihr Netzwerk von Regional-, Länder- und assoziierten Programmen sowie LWB-Mitgliedskirchen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Rudelmar Bueno de Faria oder seiner Assistentin Esther Bares







