Lutherischer Weltbund

Mosambik

Mosambik

Die Arbeit der Abteilung für Weltdienst (AWD) unter mosambikanischen Flüchtlingen in den Nachbarländern reicht bis in die 60er Jahre zurück. Nach dem Friedensschluss von 1992 und demokratischen Wahlen im Jahr 1994 hat sich der LWB an der Rückführung der Flüchtlinge nach Mosambik beteiligt. Die Arbeit der AWD wurde fester Bestandteil der Bemühungen, die die ökumenischen Strukturen des Landes hinsichtlich Repatriierung, Rehabilitation und Wiederaufbau unternahmen. Aus jenen Strukturen ist der heutige Ökumenische Ausschuss für Soziale Entwicklung hervorgegangen, der sich schwerpunktmässig der Rückführung und Wiedereingliederung von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen widmet.

   




Ein altes Flugzeug wurde in eine Schule umfunktioniert (Mosambik)

 

Nachdem sich die Lage stabilisiert hatte, wurden langfristige Entwicklungsprogramme unverzichtbar. Das Integrierte Landentwicklungsprogramm (Integrated Rural Development Program - IRDP) setzt sich für Menschenrechte und Frauen-Gesundheitsprojekte ein und unterstützt lokale Initiativen und örtlichen Kapazitätsaufbau.

 



Familie in Sofala (Mosambik) nach einem Wirbelsturm
 

Die verheerenden Überschwemmungen und Wirbelstürme im Februar 2000 brachten alle Entwicklungsbemühungen vollständig zum Erliegen, da breit angelegte Nothilfemassnahmen Vorrang hatten. Gestützt auf die Lehren aus früheren Katastrophen stellte das Programm 2001 einen Katalog von Hilfsmassnahmen als Teil seiner Katastrophenbereitschaft auf. Diese Anstrengungen erwiesen sich als ausserordentlich hilfreich und ermöglichten die Bereitstellung von Soforthilfe. Für die AWD war die Unterstützung von ACT ((Action by Churches Together - Kirchen helfen gemeinsam) ein wesentlicher Faktor für den Erfolg dieses Katastropheneinsatzprogramms.

 

Web-Seite des AWD Mosambik Programms.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Programmkoordinator Rudelmar Bueno de Faria oder seiner Assistentin Esther Bares.