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Teilnehmende der Tagung entzünden Kerzen während einer Morgenandacht. |
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Aktuelles von der LWB-Konsultation
„Theologie
im Leben lutherischer Kirchen“
31.03.09 | LutheranerInnen aus aller Welt sind die ErbInnen der Reformation - Neue Einsichten für besseres Zusammenwachsen der lutherischen Kirchen weltweit
„Wir sind wahrlich Erben und Erbinnen der Reformation, nicht nur wegen des Inhalts der theologischen Formulierungen, sondern vor allem wegen des mutigen Geistes, der von der Bewegung ausgeht“, resümierte Prof. Dr. Vitor Westhelle von der Lutheran School of Theology in Chicago (USA) am 31. März in Augsburg (Deutschland).
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In einer zusammenfassenden Stellungnahme zum Abschluss der internationalen Konsultation „Theologie im Leben lutherischer Kirchen – Perspektiven und Wege zur Verwandlung der Kirchen heute“ vom 25. bis 31. März in Augsburg betonte der Theologe, dass innerhalb dieser reformatorischen Bewegung das Sprechen als Kirche und das Sprechen zu der Kirche zu einer Schnittstelle geworden sei und sie „die Gemeinschaft des Kreuzes in ihrer schwachen, instabilen und unsicheren (Re)Formation“ darstelle. Mehr...
30.03.09 | Afrikanische Theologie der nachhaltigen Entwicklung nimmt Stimmen aus dem Volk ernst - Öffentlichkeit gepaart mit Solidarität sind zentrale dynamische Kräfte des aufkommenden Zeitalters der globalen Zivilgesellschaft
„Die afrikanische Theologie der nachhaltigen Entwicklung initiiert einen Dialog mit der christlichen Tradition, indem sie bei den Fragen, die die Menschen einbringen, beginnt“, unterstrich Pfr. Dr. Benson Kalikawe Bagonza, Bischof der Karagwe-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania, am 30. März in Augsburg. Diese theologische Tradition spreche Fragen an, die aufrichtig nur aus dem realen Kontext heraus thematisiert werden könnten. Es gehe dabei weniger darum, allein die Fragen einzubringen, die die christliche Tradition in der Vergangenheit behandelt habe, so Bagonza. Mehr...
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Kirchenpräsident Pfr. Dr. Thomas Nyiwe aus Kamerun. |
29.03.09 | Jeder von uns benötigt Brot zum täglichen Leben - Gottesdienst mit der Gemeinde der Augsburger St. Annakirche
„Wir sind hier mit der starken gemeinsamen Überzeugung, dass es eine enge Verbindung zwischen unserer Theologie, unserem Predigen und den Aufgaben unserer Gemeinden vor Ort geben muss“. Mit diesen Worten charakterisierte Pfr. Dr. Thomas Nyiwe, Präsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche Kameruns, das Anliegen der LWB-Konsultation in Augsburg. In seiner Predigt in der Augsburger St. Annakirche erklärte Nyiwe am 29. März: „Ich habe Jesus in meinem Leben gesehen. Er hat mich erlöst. Er hat mein Leben verändert.“ Aus dieser Erfahrung schliesst der afrikanische Theologe, dass allein Jesus Christus TheologInnen für neue Wege in der Theologie stärken könne. Mehr...
29.03.09 | Religion und Spiritualität verändern die Menschen - Gottesdienst bringt Kraft des gedanklich kaum greifbaren Christusgeschehens zum Ausdruck
„Religion und Spiritualität, beide, handeln letztendlich von Gott“, betonte Prof. Dr. Martha Ellen Stortz vom Pacific Lutheran Theological Seminary (Berkeley/USA) am 29. März in Augsburg (Deutschland). In ihrem Referat „Gezeichnet vom Leib Christi: Eine lutherische Annäherung an religiöse Praktiken“ erläuterte sie, dass sowohl Religion als auch Spiritualität nichts für den Menschen tun, sondern dass diese etwas am Menschen bewirken. Diese Wirkung hätten Religion und Spiritualität, indem sie die Aufmerksamkeit der Menschen auf Gott hin ausrichten, führte die Theologin aus. Mehr...
28.03.09 | Gottesbeziehung endet nicht mit dem Tod - Amerikanische Theologin stellt Existenz der Hölle in Frage
„Die Hölle, wenn sie überhaupt existiert, ist temporär und nicht ewig“, postulierte Pfarrerin Dr. Kristin Johnston Largen, Dozentin am Lutheran Theological Seminary in Gettysburg ( Pennsylvania/ USA), am 28. März in Augsburg. „Wenn Christus sogar [in die Hölle] gefahren ist, in das tiefste Loch der Existenz, was kann dann noch von der ‚Hölle’ übrig sein?“, fragte Johnston Largen in ihrem Referat im Rahmen der internationalen LWB-Konsultation. Mehr...
27.03.09 | Die Bibel aus der Perspektive von Marginalisierten zu lesen, definiert neuen Weg des Kircheseins - Vielfältigkeit in der Bibel ist grosser Schatz für lutherische Gemeinschaft
„In unserer täglichen theologischen Arbeit nehmen wir die Belange und Artikulationen unserer Partner und Partnerinnen aus anderen Kontexten nicht ernst genug“, betonte Dr. Monica J. Melanchthon, Professorin am Gurukul Lutheran Theological College (Chennai/Indien) am 27. März in Augsburg. Vor rund 120 TheologInnen aus 30 Ländern referierte Melanchthon über das Thema „Das Lesen der Bibel aus der Perspektive von Marginalisierten: Bedeutung für die lutherische Gemeinschaft“. Mehr...
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Prof. Dr. Monica J. Melanchthon. |
Pfr. Dr. Fidon Mwombeki. |
Pfr. Dr. Dean Zweck. |
Prof. Dr. Barbara Rossing. |
26.03.09 | Lutherische Theologie heute ist lebendig – Interreligiöser Dialog ist Voraussetzung für theologischen Diskurs
„Lutherische Theologie heute ist lebendig“, betonte Pfr. Dr. Guillermo Hansen am 26. März vor den rund 120 Teilnehmenden der internationalen LWB-Konsultation in Augsburg. Die Lebendigkeit erhalte die lutherische Theologie vor allem durch ihre Mannigfaltigkeit, so der Argentinier, der zurzeit am Luther Seminary – St. Paul (Minnesota/USA) lehrt. Mehr...
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Pfr. Dr. Guillermo Hansen. © LWB/ |
Prof. Dr. Ramathate Dolamo. © LWB/ |
Prof. Dr. J. Paul Rajashekar. © LWB/ |
Dr. Eva Harasta. |
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Oberkirchenrat Michael Martin. |
26.03.09 | Graben zwischen akademischer Theologie und kirchlichem Leben überwinden – Bayerische Landeskirche begrüsst 120 TheologInnen aus 30 Ländern in Augsburg
Die Stadt Augsburg sei aufgrund der Reformationsgeschichte der angemessene Ort für eine theologische Tagung, wie die des LWB. Mit diesen Worten begrüsste Oberkirchenrat Michael Martin, Leiter der Abteilung „Ökumene und Kirchliches Leben“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) die rund 120 TheologInnen aus aller Welt am 26. März. Im Namen von ELKB-Bischof Dr. Johannes Friedrich hiess Martin die Teilnehmenden der Konsultation in Augsburg. Mehr...
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Landesbischöfin Dr. Margot Kässmann. |
26.03.09 | Deutliche ökumenische Dimension für Reformationsjubiläum 2017 nötig - Hannoversche Landesbischöfin Kässmann: Bibel ist zentraler Bezugspunkt für Reformation
„Ich plädiere dafür, dem Reformationsjubiläum eine deutliche ökumenische Dimension zu geben“, unterstrich die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, Dr. Margot Kässmann, am 26. März vor rund 120 TheologInnen aus aller Welt in Augsburg (Deutschland). In einem der Hauptreferate der Konsultation „Theologie im Leben lutherischer Kirchen – Perspektiven und Wege zur Verwandlung der Kirchen heute“ betonte die Landesbischöfin, dass die römisch-katholische und die lutherische Kirche gleichwohl aller Differenzen und jeweiliger spezifischer Identität mehr Gemeinsames verbinde als sie trenne. Mehr...
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Eröffnungspressekonferenz in Augsburg. © Universität Augsburg/Klaus Satzinger-Viel |
26.03.09 | Ungerechtigkeit, Hunger und Armut müssen im Zentrum kirchlichen Engagements stehen - Konsultation macht weltweites Netzwerk von lutherischen TheologInnen sichtbar
Für die lutherische Kirchengemeinschaft sei es zukünftig unabdingbar, die Themen Ungerechtigkeit, Hunger und Armut in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen, betonte die hannoversche Landesbischöfin, Dr. Margot Kässmann, am 26. März vor JournalistInnen.
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Sowohl die Konsultation „Theologie im Leben lutherischer Kirchen – Perspektiven und Wege zur Verwandlung der Kirchen heute“ als auch die LWB-Vollversammlung im Juli 2010 in Stuttgart (Deutschland), seien in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 eine ökumenische Horizonterweiterung.
„Die lutherischen Kirchen müssen den Schwerpunkt auf ihre Transformation innerhalb der weltweiten Gemeinschaft legen“, betonte Pfarrerin Dr. Karen Bloomquist, Direktorin der LWB-Abteilung für Theologie und Studien (ATS). Laut Bloomquist hat sich das Luthertum seit 1517 entscheidend verändert. Heute sei es gerade im Hinblick auf die Zukunft der lutherischen Kirche von zentraler Bedeutung, die Verbindung von Theologie und dem Leben der Kirche zu stärken. Mehr...
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Bürgermeister Hermann Weber. |
25.03.09 | Augsburger Bürgermeister begrüsst Teilnehmende an internationaler LWB-Tagung - Geschichte der Stadt Augsburg ist „Verpflichtung für die Zukunft“
Es sei ihm „eine besondere Ehre“, die Teilnehmenden der internationalen Konsultation „Theologie im Leben lutherischer Kirchen - Perspektiven und Wege zur Verwandlung der Kirchen heute“ in Augsburg willkommen zu heissen, so der Zweite Bürgermeister der Stadt Augsburg, Hermann Weber, am 25. März bei einem Empfang im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses. Im Namen des Augsburger Oberbürgermeisters Dr. Kurt Gribl begrüsste Weber die rund 120 TheologInnen, die an der LWB/ATS-Tagung teilnehmen. Mehr...
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Prof. Dr. Bernd Oberdorfer. |
25.03.09 | Lutherische Konsultation mit rund 120 TheologInnen aus aller Welt in Augsburg eröffnet
„Es ist eine überwältigende Erfahrung, so viele Menschen aus allen Teilen der Welt hier zu sehen, und alle sind Lutheraner und Lutheranerinnen“, betonte Prof. Dr. Bernd Oberdorfer, Lehrstuhlinhaber für Evangelische Theologie an der Universität Augsburg, bei der Eröffnung der internationalen LWB-Tagung am 25. März in Augsburg.
In einer wunderbaren Weise zeige dies, dass die lutherische Kirche eine weltweite Gemeinschaft sei, so Oberdorfer. Mehr...
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